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«Peer Gynt» frei nach Henrik Ibsen

Eine Reise durch die Welt auf der Suche nach sich selbst

Regie, Theaterpädagogik & Bühnenbild: Claudia Odin Anderegg
Regieassistenz: Kenza Jennifer Nessaf
Text: Claudia Odin Anderegg, SchauspielerInnen, Original-Auszüge Henrik Ibsen
Reisebericht-Reime: Elena Künzler
Schauspiel: Robin Annen, Marc Eggenberger, Fiona Eugster, Lena Häusler, Alec Hintermann, Elena Künzler, Bronte Lehmann, Vivian Naef, Larissa Pfister, Nadine Zweidler
Technik: Laura Bosshard, Silvan Melchior, Pascal Eichenberger, Marco Erni & Kulturpool
Grafik: Kathia Rota

Spieldaten 2016
Fr. 17. Juni 20:15 Uhr
Sa. 18. Juni 20:15 Uhr
So. 19. Juni 17:00 Uhr
Mi. 22. Juni 19:30 Uhr
 Fr. 24. Juni 20:15 Uhr
Sa. 25. Juni 20:15 Uhr

Spielort
Gasthaus zum weissen Rössli, Albisstrasse 1, 8932 Mettmenstetten

Über das Stück:
Die Figur des Peer Gynt stammt ursprünglich aus einem schwedischen Feenmärchen und wurde 1867 vom berühmten norwegischen Autor Hendrik Ibsen (1828-1906) für sein Theaterstück aufgegriffen.
«Peer, du lügst!» tadelt Aase ihren abgöttisch geliebten Sohn, den Phantast, der in seiner Lebensgier vieles anpackt, aber nichts vollendet.
Aus der ärmlichen Hütte muss er fliehen, weil er die reiche Braut des Nachbarn raubt und dann verstösst. Aus dem Reich der Trolle entkommt er glücklich, bevor man ihm die Augen auskratzt und ihn zum Schwiegersohn macht. Er wird Sklavenhändler, vergnügt sich in Marokko mit arabischen Schönheiten, wird Prophet und Kaiser in einem Irrenhaus. Er sucht das Glück, das Unmögliche, die Verschwendung, den Rausch und findet immer wieder nur Ernüchterung. Zerrissen zwischen dem Begehren, nicht er selbst sein zu wollen und nichts anderes als er selbst sein zu wollen, zwischen seinem unbändigen Freiheitsdrang, der keine Festlegung auf bestimmte Haltungen und Prinzipien erlaubt, und der Sehnsucht nach einem starken, unverwechselbaren Ich, rast Peer durch die Welt. Seine Reise zwischen Traum und Wirklichkeit, Wahrheit und Lüge, führt ihn durch Gebirge, die Wüste und über die Meere, durch Orient und Okzident.
Doch am Ende seines Lebens muss er feststellen, dass er zwar weite Wege gemacht, aber nie herausgefunden hat, wer er ist: ewig Reisender, Egoist, Verführer, Lügner, Träumer oder Versager?

Die Junge Aemtler Bühne hat sich mit dem Drama auseinandergesetzt und zeigt eine moderne, eigene Fassung des Klassikers. Ein fabelhaftes, komisches und trauriges, ein schillernd buntes Stück Theater. Ein Fest für Auge und Ohr. Ein Stück Leben.

 

Trailer von Lena Häusler:

Peer Gynt

Impressionen

Aufführung

Peer Gynt :: Junge Aemtler Bühne

Fotos: Goran Zec

Generalprobe

Peer Gynt :: Junge Aemtler Bühne

Proben

Peer Gynt

Medienbericht

Der Affoltern Anzeiger berichtet:

10. Juni 2016
(Bericht)
Schauspiel-Nachwuchs mit grossem Drama

21. Juni 2016
(Premieren-Bericht)
Grosses Theater der Jungen Aemtler Bühne